Hilfe, mein Akku brennt?! 12 Mythen zu Akkus, Photovoltaik und Stromsparen
Shownotes
Akkus sollte man doch im Kühlschrank lagern, oder? Und wie war das mit diesen Solarbatterien, die so oft in Brand geraten sind? Und jedes Kind weiß, dass LEDs fahl leuchten, dass man Ladegeräte aus der Steckdose zieht und dass man Akkus nur bis 90 Prozent laden sollte. Glasklar alles, oder vielleicht dann inzwischen doch nicht mehr? Wir gehen zehn solcher Mythen zum Stromsparen, zur Akkubehandlung und und zu Balkonkraftwerken nach und überprüfen, ob deren Körnchen Wahrheit noch existiert.
0:00 Intro 0:19 Man sollte USB-Ladegeräte aus der Steckdose ziehen, wenn sie nicht laden! 1:28 Bei TVs und Routern sollte man im Urlaub den Stecker ziehen zum Stromsparen! 4:09 Sein Handy mit einem Minisolarpanel zu laden spart viel Geld! 4:53 Dynamische Stromtarife lohnen sich nicht! 7:47 Man sollte Akkus nicht komplett laden oder entladen! 10:10 Rausgenommene Akkus sollte man im Kühlschrank lagern! 11:09 Schnellladen schadet den Akkus 12:02 Solarakkus für Balkonkraftwerke lohnen sich nicht! 13:46 Solarakkus haben ein hohes Risiko, in Brand zu geraten! 15:47 Die Mehrwertsteuersenkung subventioniert Photovoltaik! 16:44 LED-Leuchtmittel machen schlechtes Licht! 18:26 Smarte Heizkörperthermostate sparen 30 Prozent eurer Heizkosten! 19:36 Outro
Redaktion: Jörg Wirtgen, Jan Mahn Produktion: Jörg Wirtgen
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Transkript anzeigen
00:00:00: Gehören Akkus noch in den Kühlschrank, brennen PV-Speicher wirklich so häufig und lohnen sich dynamische Stromtarife immer noch nicht.
00:00:07: Wir haben zehn solcher Mythen und Irrtümer zusammengestellt und geguckt welche Körnchen an Wahrheit drin stecken.
00:00:12: Und dann haben wir auch noch zwei Bonus Tipps gefunden.
00:00:14: Und Tipp Nummer zehn!
00:00:16: Aquatsch die sind alle super spannend.
00:00:18: bleibt dran viel Spaß.
00:00:19: man sollte USB Ladegeräte aus der Steckdose ziehen wenn sie nicht laden.
00:00:25: ja das ist ein guter tip Vor zwanzig Jahren.
00:00:29: Seit Jahrzehnten dürfen laut einer EU Ökodesign-Richtlinie Ladegeräte im Leerlauf maximal Null Komma drei Watt ziehen und die meisten haben das auch vorher schon eingehalten.
00:00:40: in einem CT Test, zwei Tausend Zwölf hat dann schließlich auch das schlechte Solardegerät nur ein Null Koma zwei Watt gezogen.
00:00:47: Das ist weniger als fünfzig Cent Strom Im Jahr Und Auch heiß wird das Ladeteil dann nicht mehr.
00:00:53: Ähnlich gut verhalten sich auch stärkere USB-C-Netzteile mit für Notebooks geeigneten.
00:00:59: Im aktuellen CT-Test haben die meisten, Null-Kommer-Elf bis Nullkommer vierundzwanzig Watt im Leerlauf nur gebraucht.
00:01:06: Lediglich eines hat dann auf Null Kommer fünfünfzig Watt ausgerissen und sogar das sind nur zwei Euro Stromkosten im Jahr.
00:01:14: Nur über fünfzehn Jahre alte Netzteile stehen also überhaupt nur im Verdacht, so viel Leerlaufstrom zu ziehen.
00:01:19: Entsorgt sie vielleicht lieber wenn ihr überhaupt noch so alte Schätzges habt oder guckt mit einem Strom Messgerät wieviel sich jetzt wirklich ziehen?
00:01:26: Mehr dazu in der nächsten Frage.
00:01:28: Bei Fernsehern, Routern und anderen sollte man nachts und dem Urlaub den Steckerziehen zum Strom sparen!
00:01:34: Ja, das Ziel des Steckers spart tatsächlich den Leerlaufstrom und den Standby-Strom.
00:01:39: Es kann allerdings auch nach hinten losgehen.
00:01:42: Auf jeden Fall lohnt sich drüber nachzudenken!
00:01:44: Pro Watt was das ganze Jahr durchläuft zahlt ihr bei ... ... ca.
00:01:47: ca.
00:01:47: von einem Euro pro Kilowattstunde ungefähr zwei Euro zwanzig.
00:01:50: Bei etwa thirty Cent sind es schon drei Euro.
00:01:53: Wenn hier zum Beispiel ein Router der zehn Watt zieht dann für einen vierzehntägigen Urlaub ausschaltet ist das um einen Euro.
00:02:00: Na ja immerhin... Das Sparen kann aber auch nach hinten losgehen, beispielsweise Tintenstrahldrucker.
00:02:05: Die verpusten ganz viel Tinte zum Reinigen der Düsen und Schläuche wenn man sie wieder einschaltet.
00:02:10: das kann schnell teurer sein als ihr mit dem Stand bei Strom gespart habt.
00:02:14: Oder auch OLED TV und Monitore, die führen im Standby ihren Pixelrefresh durch damit sich keine Pixel-Einen brennen beispielsweise durch TV-Logos oder die Computerstatuszeile.
00:02:25: Wenn sie im Stand by das nicht machen können müsst ihr auf jeden Fall daran denken dass ungefähr täglich oder alle zwei drei Tage dann in Betrieb zu machen.
00:02:33: Das dauert so fünf bis zehn Minuten würde ich mal sagen.
00:02:36: Oder Ruta wenn ihr die ausschaltet könnte es sein dass gewisse andere Geräte keine Internetverbindung mehr aufbauen können das trotzdem zu tun viel mehr Strom verbrauchen als sonst üblich.
00:02:49: Telefon und Anruf beantworten, die funktionieren dann nicht mehr wenn der Router ausgeschaltet ist.
00:02:53: ebenso Smart Home Geräte also wenn ihr von außen auf irgendwas zugreifen wollt Heizung runterdrehen mit smarten Thermostaten oder so das funktioniert dann nicht.
00:03:04: Besonders verdächtig für einen hohen Standby-Strom sind alte Geräte.
00:03:07: Und dann auch noch welche mit Sensortasten und gar nicht echten Ein- und Ausschalter, welche mit so kleinen Displays oder irgendwelchen Lämmchen die dann ständig leuchten.
00:03:16: Internetradios, Radio-Wecker, Videorekorder, HiFi-Geräte Verstärker und solche Geschichten aber auch Küchengeräte solltet ihr euch anschauen.
00:03:25: und Stehlampen zum Beispiel also alles was ihr mit irgendwelche Sensorschaltern statt physischen Schaltern ein und ausschaltet.
00:03:31: auf jeden Fall Zum Testen könnt ihr entweder aus dem... Baumarkt, solche billigen Strommests Zwischenstecker kaufen so ab zehn Euro oder sogar drunter dürften die für diesen Fall genau genug sein und auch eure Smart Home Steckdosen.
00:03:45: Von allen möglichen Herstellern gibt es diese Zwischenstecke und viele von denen können ja auch messen wie viel Strom gerade durchfließt.
00:03:52: Für Standby-Strom ist das alles genau genug.
00:03:55: bei allem so vielleicht ab fünf Watt aufwärts könntet ihr darüber nachdenken dass irgendwie zu ersetzen oder nur einzuschalten wenn du es braucht oder was auch immer Und alles so unter zwei Watt ungefähr ist unkritisch auf der Stromrechnung.
00:04:09: Der nächste Mythos, sein Handy mit einem Mini-Solar-Panel zu laden spart viel Geld?
00:04:17: Ganz klar!
00:04:18: Nein!
00:04:20: Handys brauchen drei bis fünf Euro Strom pro Jahr auch wenn man sie viel nutzt.
00:04:24: Tablets liegen vielleicht auch bei fünf bis zehn Euro und die Mini Solar Panels hier haben wir sie getestet Eben entsprechend Geld, was man erst nach vielen Jahren dann wieder reinholen könnte.
00:04:36: Wenn man zufällig so ein Panel da hat und damit einen Akku lädt und sowas alles gut darüber kann man auch sein Handy laden.
00:04:42: das spart immer ein kleines bisschen.
00:04:45: aber eine echte Investition um eure Stromkosten echt zu senken wäre so ein Solarpanel oder Mini-Solarpanel nicht.
00:04:53: Der nächste Mythos, dynamische Stromtarife lohnt sich nicht.
00:04:59: Das dürfte für die meisten Fälle tatsächlich stimmen.
00:05:02: Ein dynamischer Stromtarif lohnt es sich nur wenn ihr wirklich große Anteile eures Stromverbrauchs in die billigen Stunden verschieben könnt das ist vor allem mittags und nachts.
00:05:11: dann kostet der dynamischen Strom pro Kilowattstunde fünf bis wenn ihr Glück habt auch mal zwanzig Cent weniger als zur teuren Zeit.
00:05:18: Allerdings tragt er das Risiko, dass generell im Winter schon der billige dynamische Strom in die Größenordnung kommt.
00:05:29: Zudem müsst ihr erst mal die Gebühren einsparen, die das Smartmeter kostet.
00:05:33: Das braucht ihr nämlich auf jeden Fall für den dynamischen Stromtarif.
00:05:36: Die Bundesnetzagentur hat das für die Freiwilligen einbauten auf dreißig Euro im Jahr gedeckelt.
00:05:41: Das gilt für Haushalte bis sechstausend Kilowattstunden Verbrauch und sieben Kilowattspieg Solareinspeisungen im Jahr.
00:05:49: Wenn ihr drüber liegt sind es vierzig oder fünfzig Euro im Ja und nur bei sehr hohen Verbrauchen liegt er bei hundertzehn Euro aufwärts.
00:05:59: Wenn man das umrechnet auf vielleicht um die sieben Cent, die er spart für eine verschobene Kilowattstunde dann liegt ihr schon bei einer Kilowatts Stunde pro Tag so ungefähr.
00:06:10: Die erste verschobende eingesperrte Kilowatterstunde geht also in die Gebühren.
00:06:14: Als Profitabelsdauerverbraucher zum Verschieben zählt vor allem das Elektroauto.
00:06:20: Gerade mittags könntet ihr das besonders günstig laden, wenn ihr allerdings den ganzen Tag auf der Arbeitszeit fällt da schon wieder weg und ihr müsst es über die Nacht laden.
00:06:28: Wärme pumpen brauchen auch viel Strom aber je nachdem wie eure Heizung aufgebaut ist lässt sich dieser Strombedarf nicht so beliebig über ein tach in die Billigenstunden verschieben.
00:06:37: Das passt also gar nicht so richtig gut zusammen.
00:06:39: Alleine für Geschirrspüler, Trockner und Waschmaschine lohnt sich der dynamische Stromtarif nicht.
00:06:44: das sind ja vielleicht nur ein zwei Kilowatt Stunden pro Durchlauf die ihr überhaupt verschieben könnt wenn ihr es überhaupt verschrieben wollt.
00:06:51: Ein Akku wiederum macht die Sache interessanter.
00:06:52: Der könnte sich mittags und nachts mit billigem Strom laden und dann vor allem eure unverschiebbaren Abendverbräuche wie Kochen oder Fernsehen abpuffern Ob er sich allerdings gegenüber dem Szenario rechnet, einfach bei dem statischen Stromtarif zu bleiben ist schwer abzusehen.
00:07:09: Und wenn ihr den Akku in erster Linie kauft um eine PV-Anlage abzupuffern dann stehen die ja wieder in Konkurrenz weil genau zu den Zeiten wo der Akku sich mit billigen dynamischen Strom mittags voll tanken könnte habt ihr ja vom Dach komplett kostenlosen Strom.
00:07:24: Generell also dürfte sich ein dynamischer Stromtarif wirklich nur für wenige Haushalte rechnen und dann ist das Einsparpotenzial wahrscheinlich vergleichsweise gering.
00:07:33: Und der Aufwand dafür ist riesig, ohne Elektroauto.
00:07:36: es ist also eher Hobby als Geldersparnis.
00:07:39: Ach ja Smart Mieter wenn ihr Probleme habt eins zu bekommen vielleicht weil ihr keinen LTE-Empfang im Keller habt.
00:07:45: hier haben wir ein paar Tipps für euch gesammelt.
00:07:48: Man sollte Akkus nicht komplett laden oder entladen.
00:07:52: Ne, das gilt Eigentlich nicht mehr oder nur noch für sehr wenige Geräte.
00:07:56: Der Mythos hat nämlich zwei Hintergründe.
00:07:58: erstens das tief entladen und das überladen ist für die Akkuzellen selbst tatsächlich schädlich Und es gibt auch genug billige Werkzeugakkus und Haushaltsgeräte Akkus, die kann man damit möglicherweise beschädigen.
00:08:11: Also je billiger das Gerät ist Sorgfältiger solltet ihr in die Betriebsanleitung vielleicht gucken.
00:08:17: Bei anderen modernen Geräten, Smartphones, Tablets, Elektroautos, Elektrobikes und auch die kleinen AA-Zellen Da ist allerdings eine Lade-Elektronik davor, die eine Tiefentladung und ein Überladen verhindert.
00:08:30: Wichtig bei denen wäre allerdings wenn ihr sie dann mal auf Null Prozent runterfahrt dass er sich relativ zügig so innerhalb von ein zwei Tagen zumindest so auf den Drittel wieder aufladet weil die Zellen selber haben natürlich ne Selbstentladungen und selbst wenn die Schutz Elektronik da irgendwie stoppt entladen Sie sich danach eben trotzdem.
00:08:48: der zweite Hintergrund für diesen Mythos ist das auch moderne Akkus durch komplette Ladezyklen tatsächlich ein bisschen.
00:08:55: Daher hört man auf den Tipp, sie nur bis zu achtzig oder neunzig Prozent aufzuladen.
00:08:59: Einige Notebooks und Smartphones haben da sogar Optionen für.
00:09:02: die Akkus altern dadurch ein bisschen weniger.
00:09:05: aber ganz verhindern könnt ihr eine Alterung sowieso nicht.
00:09:08: Akkus altern einfach dadurch dass man sie benutzt und stärker ist im allgemeinen der Effekt das sie ein bisschen zu heiß werden gerade wenn Sie in Geräten eingebaut sind.
00:09:17: von modernen Akkus könnt Ihr sowieso erwarten dass sie nach vier bis fünf Jahren noch weit über zwei Drittel ihrer Kapazität haben.
00:09:23: Wenn Sie sehr schnell altern, ist das eher ein Fall für die Garantie und dadurch dass Ihr sie schonend auflädt, könnt ihr es auch nicht verhindern.
00:09:30: Zudem wenn Euch jetzt die Achtzig-Ninzig-Prozent-Laufzeit reichen, dann braucht Ihr doch gar keine Angst davor haben, dass Sie in fünf, sechs Jahren vielleicht ein bisschen von Ihrer Kapazität verlieren weil habt Ihr ja jetzt schon die geringere Kapazität!
00:09:43: Okay, Ihr könntet jetzt natürlich sagen ich schalte das wieder aus und ich lasse ihn auf hundert Prozent laden, wenn ich die lange Laufzeit dann doch mal brauche aber... Lasst euch von eurem Akku nicht so stressen.
00:09:53: Bei vielen Geräten könnt ihr ihn dann sowieso mal austauschen, zumindest einmal vom Fachhandel oder vom Hersteller aus tauschen lassen wenn es in fünf sechs Jahren da mal eine zu geringe Kapazität ist.
00:10:04: Nutzt einfach eure Geräte so wie ihr wollt genießt die Geräthe und lasst euch vom akku nicht stressen!
00:10:11: Rausgenommen der Akkus sollte man im Kühlschrank lagern.
00:10:17: Das galt für alte Akkotypen und Batterien.
00:10:20: Die haben sich im Kühlschrank langsamer entladen.
00:10:23: Moderne Lithium-Ionenakkus entladent sich aber bei Kühl schrank und Zimmertemperaturen gleich schnell.
00:10:29: Höchstens gilt es vielleicht für die AAAA Akkus mit Nickelmetallhydriezellen, die entladenen sich in kühlschränken.
00:10:36: klein ist ein bisschen langsame Aber dann wiederum alles was man im Kühlsrand lagert.
00:10:40: an Akkus muss man sowieso auf zimmertemperatur bringen.
00:10:43: bevor man sie wieder nutzen kann könnt man ihn auch einfach aufladen, wenn er sich entladen hat.
00:10:49: Dazu sind Akkus ja da!
00:10:51: Von daher lagert eure Akkus einfach in der Schublade.
00:10:55: So ganz sollte dir die Temperaturen allerdings nicht außer Acht lassen.
00:10:58: Lagert sie nicht bei negativen Temperaturens.
00:11:01: Das habt ihr in der Shublade sowieso nicht so häufig und auch nicht bei über vierzig Grad also nicht in direkten Sonnenlicht oder nicht in der Nähe von Heizung.
00:11:10: Der nächste Mythos schnell laden schadet den Akkus.
00:11:14: Ne so in der Form.
00:11:16: Tatsächlich vertragen zwar die Akkuzellen das schnelle Laden nur in einem gewissen Temperatur und Ladebereich.
00:11:23: Aber die Lade-Elektroniken der Akkus sorgen dafür, dass es auch eingehalten wird.
00:11:28: Und außerhalb dieser Spezifikationen regeln sie den Ladestrom dann herunter.
00:11:32: Die Technik wie USB-C Power Delivery und Qualcomm Quick Charge und wie Sie alle heißen sind da für vorgesehen das das Gerät den Ladestroom runterregeln kann.
00:11:41: Genau das passiert dann auch.
00:11:43: wenn ein Handy sich in ich sag mal dreizig Minuten zu fünf neunzig Prozent auflädt hat es nur mit zwanzig, fünfzwanzig Minuten auch mit höchster Geschwindigkeit mit stärksten Strom geladen und in den anderen fünf bis zehn Minuten wird das dann runtergefahren.
00:11:57: Vor allem zum Ende hin regeln die Händis das runter damit die Akkus geschont werden.
00:12:02: der nächste Mythos Solarakus für Ball-Kongraferke lohnt sich nicht.
00:12:07: Solarakus sind so la-la für Balkonkraftwerke.
00:12:11: Sie können sich in gewissen Umständen tatsächlich lohnen.
00:12:15: Balkoncraftwerke selber kein Problem, einstöpseln und sofort spart man Strom.
00:12:19: bei den Akkus wiederum braucht ihr auf jeden Fall eine Messtechnik damit sie den Strom auch zu den richtigen Zeiten wieder abgeben können.
00:12:25: Und die Messechnik kostet eben auch noch ein bisschen Geld.
00:12:27: Aber weil die Balkonakuse so billig geworden sind für so ne Kilowatt Stunde zahlt man so um die drei Hundert Euro nur noch könnten sie sich unter gewissem Umstände jetzt endlich lohnen.
00:12:37: Rechnen wir mal den Idealfall.
00:12:38: Dann wird so ein Balkonakku an zweihundert schönen Tagen im Jahr voll und dann spart er pro Kilowattstunde eure sagen wir mal dreißig Cent Stromkosten, das sind dann sechzig Euro im Jahr die er spart.
00:12:51: und wenn der dreihundert Euro gekostet hat, wer hat ihr theoretisch nach fünf Jahren im Plus?
00:12:57: Ihr müsst davon noch die die Regentage im Sommer natürlich abziehen.
00:13:02: Die Messtechnik, also so ein Shelly-III AM mit Einbaukost vielleicht ca.
00:13:06: €, die Zwischensteckerkosten ca.
00:13:08: Euro pro Stück je nachdem was ihr so haben wollt.
00:13:11: das günstigste wären dann die Aufsätze für einen Zähler wenn der in einer WLAN Reichweite liegt oder auch tatsächlich das ganze mit einer statischen Abgabe zu programmieren was allerdings eben nicht so genau ist.
00:13:24: Das gilt auch nur wenn ihr genug Panels habt, so ein Einzelnis vor der Balkonbrüstung dürfte da ein bisschen zu schwachbrüstig für sein.
00:13:30: und wenn die Panels auch gut ausgerichtet sind.
00:13:33: Zudem bildet es gar nicht für jede beliebige Größe von dem Akku.
00:13:36: Beispielsweise dürften Single-Haushalten sparsamer Chondenden zwei Kilowattstunden Akku gar nicht mehr in jeder kurzen Sommernacht überhaupt wieder leer kriegen.
00:13:46: Der nächste Mythos, Solarakus haben ein hohes Risiko in Brand zu geraten oder gar zu explodieren.
00:13:54: Tatsächlich können solche Akkus im Brand geraten wie eine Serie von Sennek zeichte.
00:14:00: Der Hersteller musste letztlich über hunderttausend Akkus austauschen aber eine generelle Brandgefahr geht nicht aus.
00:14:08: Forscher der RWTH Aachen haben die Zahl der Brände ins Verhältnis gesetzt zur Zahl der Insaliertenspeicher und sie kamen für ... Zum Vergleich, die RWTH hat das Brandrisiko genauso für Wäschetrockner berechnet.
00:14:42: Da kam sie auf eine ähnliche Größenordnung Und das allgemeine Risiko für Hausbrenne liegt bei Nullkommar-Achtenzwanzig Prozent.
00:14:53: Elektro Autos brennen übrigens mit einer Wahrscheinlichkeit von Null Komma Null Zwei Eins Prozent und Verbrenner Autos mit etwas mehr, Null Komma Null Acht Neun Prozent.
00:15:03: Generell also ist das Brandrisiko für Solarakus in der gleichen Größenordnung wie das von Wäschetrocknern und deutlich häufiger brennende Elektroautos oder gar Verbrenners.
00:15:13: Die Zelltechnik spielt dabei übrigens keine Rolle!
00:15:16: Laut Haselhuhn vom DGS besteht bei LFP-Zellen zwar tatsächlich ein etwas geringeres Risiko für Brände.
00:15:23: Ein etwas höheres haben die Nickelcobalt Aluminiumspeicher NCA und NMC, Nickelmangaren Cobalt Speicher.
00:15:30: aber entscheidend sei es laut ihm dass die Hersteller ihre Hausaufgaben in puncto Sicherheit machen und letztlich brennen alle drei Akkutypen dann ungefähr ähnlich.
00:15:40: unwahrscheinlich Wichtig ist aber auch, dass ihr den Akku gut belüftet aufstellt und nicht mit irgendwelchen Krämpel zu rumpelt.
00:15:47: Der nächste Mythos in Deutschland wird Photovoltaik massiv subventioniert weil die Mehrwertsteuer erlassen wird.
00:15:56: Tatsächlich wird euch die Mehrwertsteuer erlassen für Photovoltaikanlagen und Zubehör bis zu dreißig Kilowatt Pieck, dass ihr auf oder in der Nähe von Wohnhäusern errichtet.
00:16:06: Und auch die Einkommensteuer auf eure Erträge wird euch erlassen.
00:16:11: das Ganze ist aber keine Subvention sondern eine Entlastung der Finanzämter.
00:16:16: Die privaten Anlagenbetreiber könnten sich die Mehrwertsteuer sowieso wieder erstatten lassen, und zwar über Jahre hinweg mit kwartalsmäßig abzugängenden Umsatzsteuer-Voranmeldungen.
00:16:26: Zudem müssen sie jährlich eine Einnahmeüberschussrechnung machen – dabei dürften Sie sich von Lohnsteuern Hilfevereinen nicht helfen lassen weil sie ja Gewerbetreibende sind.
00:16:36: Die Finanzämter müssen sich also mit massenweise Steuererklärung von Laien herumschlagen und genau diese fallen durch die Mehrwerkssteuerreduzierung
00:16:43: weg.".
00:16:45: LED-Leuchtmittel machen schlechtes Licht.
00:16:48: Das galt Anfang des Jahrtausends für die ersten LEDs inzwischen Aber nicht mehr.
00:16:53: Die ersten LEDs hatten eine sehr schlechte Farbwiedergabe, vor allem knalliges kräftiges Rot fehlte.
00:16:58: Dadurch wirkte ein Gesichter eher blässlich und farbenwirklich fahl.
00:17:03: Das lag an einem sehr eingeschränkten Farbspektrum was sie nur geworfen haben.
00:17:07: Ein Maß dafür ist der sogenannte Farb-Wiedergabel Index R A oder CRI.
00:17:12: Das Maximum ist hundert dabei das erreicht Sonnenlicht und die alten LEDs haben tatsächlich.
00:17:20: Seit Jahrzehnte schreibt allerdings eine EU-Verordnung vor, dass nur noch für Innenräume Leuchtmittel mit RA ab Achtzig aufwärts in den Handel gelangen dürfen.
00:17:29: Das ist schon ne ganz ordentliche Farbwiedergabe durchaus wohnzimmertauklich würde ich sagen.
00:17:34: In den Supermärkten und Baumärkten findet ihr natürlich deswegen nur noch RA A A A Tzig Lampen aber auch RA A Neunzig.
00:17:40: Aufwärtes ist durchaus für günstiges Geld zu kriegen und im Versandhandel schafft er sogar RA A Fünfeundneinzig zu finden.
00:17:47: Das gilt vor allem für wechselbare Leuchtmittel.
00:17:51: Wenn ihr leuchten mit eingebauten LEDs sucht, da sieht es noch ein bisschen schlechter aus.
00:17:57: Da gibt's wenig was deutlich über RA-Achzig liegt.
00:18:01: bei den LED Stripes werdet ihr da vielleicht noch am ehesten finde ich.
00:18:05: Ach ja und die Farbtemperatur ist davon völlig unabhängig.
00:18:08: also warm weiß kalt weiß das bleibt trotzdem wichtiges Kriterium bei der Wahl von einem schönen Leuchtmittel.
00:18:15: Weitere Details zu den LEDs, wie ihr noch farbkräftigere mit erneuen findet.
00:18:20: Wann sie flackern und nicht flacken?
00:18:22: Und was der Stroboskop-Effekt ist, findet ihr in diesem Video!
00:18:26: Der nächste Mythos.
00:18:28: Smarte Heiztermostate sparen dreißig Prozent eurer Heizkosten?
00:18:34: Leider nicht, smarte Thermostate machen es in erster Linie komfortabler für euch.
00:18:39: Das Badetzimmer ist morgens warm.
00:18:41: wenn ihr arbeiten seid wird die Heizung runter gedreht und wenn ihr im Urlaub vergessen habt sie abzudrehen könnt ihr das von außen immer noch erledigen.
00:18:49: Wenn ihr besonders diszipliniert seid wenn ihr sowieso die Heitzung schon immer abends runterdreht Dann habt ihr die größte Ersparnis selber euch erarbeitet.
00:19:00: Oder auch wenn ihr eine Zentralheizung mit Nachtabsenkungen habt, dann kann so ein smartes Thermostat, wenn es falsch programmiert ist sogar die Heizkosten wieder erhöhen.
00:19:08: Untersuchungen gehen eher von neun bis fünfzehn Prozent aus und das dürfte auch eher in schlecht gedämmten Altbauten gelten oder wenn ihr eure Familie Mitglieder Auch mal vergesst die Heizung runter zu drehen.
00:19:19: Mit Disziplin und in gut gedämmten Häusern dürfte deutlich weniger zu holen sein, ich schätze mal unter fünf Prozent.
00:19:25: Apropos smarte Thermostarte Wir haben von Switchbot und TP-Link zwei besonders billige Vernetzte gefunden.
00:19:32: In diesem Video stellen wir sie euch vor und vergleichen Sie mit ein paar teureren.
00:19:37: Das waren unsere zwölf Akkus, Solar- und Energiemüten und Irrtümer.
00:19:41: Ihr habt wahrscheinlich noch haufenweise andere Mythen auf Lager.
00:19:44: schreibt es in die Kommentare wenn wir anderen Sachen nachgehen sollen.
00:19:48: oder auch wenn ihr einen Mythos kennt der so gar nicht stimmt dann hoffentlich bis zum nächsten mal tschüss.
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