Smarte Heizkörperthermostate im Vergleichstest: Das taugen die günstigen Vernetzten wirklich!
Shownotes
Smarte Heizungsthermostate bringen Komfort, sparen vielleicht sogar etwas Heizgeld und helfen, kleine Unachtsamkeiten auszubügeln, etwa wenn jemand vergisst, die Heizung herunterzudrehen.
Die billigen aus dem Baumarkt sparen zwar ein bisschen, aber sind aus der Ferne kaum oder gar nicht zu erreichen und sind eher umständlich als komfortabel zu bedienen. Fürs volle Programm braucht man daher die smarten vernetzten Thermostate, die bisher 50 Euro oder mehr gekostet haben.
Jetzt sind einige im Preis gefallen: Smart und vernetzt heizen schon unter 30 Euro geht mit SwitchBot und TP-Link, knapp unter 50 Euro kosten Aqara und Tado. Wir vergleichen sie mit den teureren von Bosch und Homematic IP.
Thermostate im Test:
- Aqara Heizkörperthermostat W600
- Bosch Heizkörper-Thermostat II +M
- Homematic IP Heizkörperthermostat Pure HmIP-eTRV-3
- SwitchBot Smart Heizkörperthermostat
- Tado Smartes Heizkörper-Thermostat X
- TP-Link Kasa KE100 v1.2
Moderation: Jörg Wirtgen Redaktion: Berti Kolbow-Lehradt, Jörg Wirtgen Produktion: Daniel Phlavz
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switchbot #tplink #thermostate
0:00 Intro: Switchbot, TP-Link, Aqara, Tado, Bosch, Homematic IP 2:05 Bridge/Hub/Gateway nötig 4:56 Was beim Internetausfall noch geht 6:44 Einbau, Akku, Batterie 7:49 Raumthermostate, Fenstersensoren, Geofencing 10:20 SwitchBot Smart Heizkörperthermostat 12:08 TP-Link Kasa KE100 v1.2 13:10 Aqara Heizkörperthermostat W600 14:07 Tado Smartes Heizkörper-Thermostat X 14:50 Bosch Heizkörper-Thermostat II +M 15:45 Homematic IP Heizkörperthermostat Pure HmIP-eTRV-3 16:45 Fazit: Baumarkt, 30 Euro oder teurer
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00:00:00: smarte Heizungsthermostate.
00:00:01: Sie sparen ein kleines bisschen Heizgeld, sie sind super komfortabel und sie bügeln eure Unachtsamkeiten raus wenn ihr doch mal vergesst die Heizungen runter zu drehen.
00:00:10: Ihr könnt sie einfach so anbauen ohne Handwerker, ohne Genehmigung vom Vermieter und ohne Angst vor Wasserschäden.
00:00:16: Die billigen Dinger aus dem Baumarkt für zwanzig Euro können schon so ein bisschen was aber sie sind von außen nicht erreichbar.
00:00:24: Deswegen könnt ihr nicht alle Unachtsamkeiten wieder ausbügeln.
00:00:27: Wir haben daher immer die vernetzten smarten Heizthermostate empfohlen, so ab fünfzig Euro aufwärts.
00:00:33: Jetzt aber sind die ersten Exemplare unter dreißig Euro gefallen und die gucken wir uns jetzt genauer an!
00:00:39: In diesem Video testen wir sechs vernetzte smarte Heizathermostate aus drei Preisklassen.
00:00:44: Zwei kosten wie gesagt unter dreissig Euro zwei eher so um fünfzig euro und zwei sechzig euro oder mehr.
00:00:52: Ein paar Euro Unterschied mag jetzt nicht nach viel klingen, aber wenn ihr eine große Wohnung oder ein Haus mit dutzenden Heizkörpern habt dann addiert sich das schnell zu einer erklecklichen Summe.
00:01:01: Zudem kommen vielleicht die Kosten für ne Bridge oder für nen Hub hinzu.
00:01:05: Wir erklären was hier braucht und was es kostet oder ob das Ganze über den Smart Home Standard Meta funktioniert.
00:01:12: Darüber hinaus gucken wir uns an was die Thermostat ohne Internet machen und was sie so Richtung Cloud alles benötigen.
00:01:19: Welche Heizkosten ersparen es ihr von den smarten Thermostaten erwarten könnt?
00:01:23: Und was überhaupt noch zu beachten ist, das haben wir in einem Video vor ein paar Wochen hier auf dem Kanal geklärt.
00:01:27: Hier legen wir jetzt also sofort los!
00:01:29: Für unter dreißig Euro haben wir getestet dass TP-Link KASA KE-Hundert und den Erstling von SwitchBot – Das SmartHeizKörperTermostat Im Bereich um fünfzig Euro liegen.
00:01:41: das Aquara W-Sixhundert und das Tato HeizKörpertermostat X. Bosch Heizkörperthermostar II plus M ist vom UVP von uvp.deutlich gefallen und teilt schon knapp über sechzig Euro erhältlich, das Hormatic Alpe Pure für knapp unter sechzig Euro.
00:02:00: Die Preise habe ich alle Anfang im Jahr zwanzig sechsundzwanzig recherchiert.
00:02:03: wer weiß wie sie sich so entwickeln.
00:02:05: Zuerst die Frage nach der Bridge oder dem Hub, oder wie auch immer man das nennen mag.
00:02:10: Diese Möglichkeit, die Thermostarte aus Herferne zu erreichen ist genau das was sie von den billigen Thermostaten aus dem Baumarkt unterscheidet.
00:02:17: über so eine Bridge könnt ihr die Thermostat zentral verwalten.
00:02:20: Ihr könnt sie mit allen möglichen Sensoren koppeln und ihr könnt sie von außerhalb eurer Wohnung erreichen.
00:02:25: Gehen wir Sie der Reihe durch.
00:02:26: der Switch-Bot, funkt per Bluetooth und lässt sich daher ohne Hub per Handy in Betrieb nehmen.
00:02:31: Er ist dann aber genauso dumm als die etwas besseren aus dem Baumarkt und ist vor allem von außen nicht erreichbar.
00:02:38: Wenn ihr ihn wirklich ganz ausreizen wollt, dann braucht ja ein.
00:02:41: der Hubs geht so ab um dreizig Euro los mehr dazu später.
00:02:44: Der TP Link Kasa der zweite unter dreißig Euro, der funkt in dem proprietären Funkband, der braucht auf jeden Fall einen Hub sonst könnt ihr ihn gar nicht im Betrieb nehmen.
00:02:55: Im Starter Pack das ich jetzt auch schon unter fünfzig Euro gesehen habe ist einer drin, der kostet also kein zwanzig Euro.
00:03:03: Das AQUARA hat zwei Funktechniken eingebaut.
00:03:07: Siegby.
00:03:07: Thread ist der Funksstandard von dem neuen Smart Home Standard Meta.
00:03:11: und wenn ihr das schon zu Hause benutzt, dann könnt ihr das Aquara Thermostat tatsächlich ohne weiteren Hub in Betrieb nehmen.
00:03:18: Meta ist im Bezug auf Thermostate allerdings nicht so dolle.
00:03:21: Ihr könnt zum Beispiel keine Zeitpläne einrichten.
00:03:23: Das geht da nur in der Aquara App und die wiederum funktioniert nicht über Metta & Thread sondern dafür braucht er dann einen Siegbie-Hub.
00:03:34: Das zweite Fünfzig Euro Thermostat, das TADO, funkt ausschließlich per Thread.
00:03:38: Ihr könnt es also in ein Meta-Netz einbinden wenn ihr eins habt und mit den Einschränkungen für die Thermostate zufrieden seid.
00:03:45: Wenn ihr aber die App braucht dann ist es anders als beim Aquara nicht nötig einen eigenen Hub zu haben sondern die App findet die Thermostat über Meta & Thread.
00:03:55: Wenn ihr kein Meter habt, braucht ihr natürlich von Tardo dann doch ein Hub.
00:03:58: Das ist ein Thread Hub mit dem ihr vielleicht noch was anderes anfangen könnt.
00:04:02: der kostet einzeln fünfzig Euro und im Bündel mit ein paar Thermostaten so ab fünfundreißig.
00:04:08: Thermostat Fünf das Bosch so ab sechzig Euro.
00:04:10: Das macht es genau wie das Aquare.
00:04:12: Es hat Zigbee und Thread Und über Meta und Thread eingebunden braucht es zwar kein Hub, kann aber nicht alles.
00:04:19: Wenn ihr die Bosch App nutzen wollt um es ganz auszureizen geht das nicht über Thread sondern ihr brauchten Zigby Hub und der kostet bei Bosch hundert Euro.
00:04:28: Die zigbi-fähigen Thermostate lassen sich möglicherweise nicht nur mit den Firmen eigenen Hubs betreiben Sondern auch mit Fremden.
00:04:35: Zigby ist ja halbwegs standardisiert.
00:04:37: Wir haben das in diesen Fällen allerdings nicht ausprobiert.
00:04:40: Das sechste Thermostat, das Homethec Ab-Sechzig Euro, funkt in dem proprietären Standard und braucht auf jeden Fall ein Hub.
00:04:46: Der Home Access Point zwei kostet sechzig Euro und ist ungefähr so wie die anderen.
00:04:51: Und die Home Control Unit für dreihundert Euro kann einiges mehr.
00:04:56: dazu kommen wir jetzt!
00:04:57: Kommen wir nämlich zur nächsten Frage.
00:04:58: Was können die Thermostarte, wenn das Internet ausgefallen ist?
00:05:01: Ihr könnt zu allen hingehen und manuelle neue Temperaturen einstellen Und die programmierten Zeitfenster laufen auch weiter.
00:05:08: Es bleibt also nicht dauerhaft zu warm oder zu kalt Und keines von den sechs ist natürlich in der Lage dass ihr von außen drauf zugreifen könnt weil euer Router hat ja kein Internet mehr.
00:05:17: Die beiden billigen TP-Link und Switch-Bot sind ohne Einschränkungen funktionsfähig.
00:05:22: Die Apps greifen lokal auf den Hub zu.
00:05:24: Von den teuren machts der Bosch.
00:05:26: genauso In der Mittelklasse bei Tado und Aquara funktioniert es leider nicht.
00:05:30: Die Apps kommunizieren mit der Cloud und nicht lokal mit den Hubs.
00:05:35: Wenn kein Internet da ist, könnt ihr also an einer Konferenz nichts ändern.
00:05:38: Ihr kriegt bestenfalls Fehlermeldungen!
00:05:40: Beim Hormatik hängt es davon ab, welchen habt ihr kauft?
00:05:44: Der Billige für sechzig Euro macht das wie Aquara und Tardo.
00:05:48: Und kommuniziert über die Cloud.
00:05:49: Da könnt ihr ohne Internet also nichts machen!
00:05:52: Der Teure für drehundert Euro ist eine komplett offline fähige Smart Home Zentrale bei der ihr alles machen könnt ohne Internet.
00:05:59: Die meta-fähigen Thermostate wiederum, bei denen ist es eine andere Geschichte.
00:06:03: Meta und Thread könnten theoretisch lokal funktionieren ohne Internet.
00:06:07: Wenn das Ganze über einen Smart Speaker von Apple, Amazon oder Google läuft, funktionieren die Speaker aber nicht ohne Internet so dass ihr auch nicht weiter kommt.
00:06:16: Wenn Ihr da aber eine App habt zum Beispiel die Apple Home App dann dürfte es auch offline funktionieren.
00:06:21: Achso und zu den Zeitplänen nochmal!
00:06:24: Ihr könnt in Meta natürlich eine Automation anlegen also sagen Dienstags um acht soll in diesem Raum so und zu viel Grad sein.
00:06:31: Das ist allerdings komplex, fehlerrechtig und lange nicht so gut in die anderen Thermostate Funktionen integriert.
00:06:37: So könnt ihr zum Beispiel nicht zentral eine Wohlfühltemperatur ändern sondern müsst in jede einzelne Automation wieder rein.
00:06:45: So kommen wir zum Einbau!
00:06:46: Ihr müsst das Thermostat mit Strom versorgen, das alte abschrauben Dranschrauben.
00:06:52: Das Tado hat einen Akku, den ihr hinten abmachen könnt und per USB-C laden könnt.
00:06:57: Die anderen brauchen zwei AA Batterien.
00:07:00: das Homethic ist für AA Akkus freigegeben.
00:07:04: die vier anderen könnt ihr natürlich auch mit AA Akus betreiben.
00:07:09: allerdings solltet ihr sie ein bisschen schneller austauschen vielleicht so bei fünfzig bis seventy Prozent Ladung weil die intern Schaltung nicht dafür vorbereitet sind dass die Akkus sich anders entladen als Batterien.
00:07:20: Die Batterien sollen so ein bis zwei Jahre halten, die Akkus dann vielleicht ein bisschen weniger.
00:07:25: Beim Abschrauben des alten Thermostats nimmt ihr einfach eine Zange und nehmt es ab.
00:07:29: da kann kein Wasser rauskommen, da kann nichts passieren.
00:07:31: Dann schraubt ihr das neue Thermostat auf.
00:07:33: alle sechs haben Metallmuttern.
00:07:35: ein bisschen vorsichtig müsstet ihr höchstens sein wenn er diese beilegenden Plastik Adapter für ein paar spezielle Heizkörper braucht.
00:07:41: Die Stellmotoren aller sechs sind so leise dass sie problemlos im Schlafzimmer auch in Bettnähe anbringen können.
00:07:47: Das war bei älteren Thermostarten schon mal anders.
00:07:49: Lass uns kurz über drei Spezialfunktionen der Thermostate reden.
00:07:52: Die externen Temperaturfühler, die Fensteröffnungsautomatiken und das Geofencing.
00:07:58: Das ist nicht für jeden interessant aber vielleicht ist für euch was Spannendes dabei!
00:08:02: So ein externer Temperaturfühler löst das Problem der Thermostarte, dass sie eine tendenziell viel zu hohe Temperatur messen weil sie eben direkt am Heizkörper sitzen.
00:08:12: Ein externes Thermostat ist bei allen sechs einbindbar.
00:08:15: Das könnt ihr irgendwo ins Zimmer hängen und habt dann ne gleichmäßige Messung fürs ganze Zimmer.
00:08:20: Sinnvoll ist das vor allem bei verwinkelten Zimmern, bei Vorhängen von der Heizung oder auch wenn mehrere Heizköper in einem Raum sind.
00:08:28: Alternativ bieten alle sechs die Möglichkeiten ein Offset einzustellen zwischen dem, was sie glauben zu messen und wie warm es wirklich im Raum ist.
00:08:37: Für kleine Räume funktioniert das ganz gut aber für große auch mit mehreren Heizkörpern wird es sehr schwierig auch weil dieser Offset sich mit der Raumtemperatur ein kleines bisschen ändert.
00:08:47: besser in solchen Räumen also der externe Sensor Die Fensterautomatik.
00:08:53: Alle Thermostarte versuchen zu erkennen, an man ein Fenster oder eine Tür öffnet und dann regeln sie sich herunter.
00:09:00: Das funktioniert je weiter das Thermostat weg ist vom Fenster umso schlechter.
00:09:04: Besser funktioniert es tatsächlich wenn man externe Sensoren anbindet die dann an den Fenstern liegen.
00:09:09: sinnvoll ist das vor allem wenn man oft vergisst Fenster- oder Türen zu schließen oder wenn man sie regelmäßig auch lange öffnen möchte.
00:09:17: solche Sensoren gibt es für alle.
00:09:21: Und weil die eingebauten Automatiken so schlecht sind, hat TP-Link konsequenterweise sie dann ganz weggelassen und verlässt sich ausschließlich auf den externen Sensor.
00:09:31: Das Geofencing.
00:09:32: Damit wollen die Thermostarte sich automatisch runterschalten, wenn alle Bewohner die Bude verlassen haben.
00:09:38: Bosch und Hormatic bieten es nur über Zusatzdienste an.
00:09:41: Die vier anderen haben so ein Geofensing in die Apps eingebaut.
00:09:44: Bei Tado funktioniert das einigermaßen weil man da eine Gruppe anlegen kann Und erst wenn allebewohner gegangen sind wird die Heizung runter gedreht.
00:09:52: bei allen andern Funktioniertes nicht so einfach.
00:09:54: dass ist eigentlich nur für Singles sinnvoll und selbst dann ist Es eben nicht so doll weil es auf den Akku des händen die es geht und man muss sein Handy auch ständig dabei haben.
00:10:04: Wenn ihr die Geräte von verschiedenen Herstellern kombinieren wollt, das geht theoretisch per Meter aber das ist ja bei Thermostatten sowieso nicht so gut.
00:10:11: besser funktioniert es dann mit einer Smart Home Lösung wie Home Assistant oder Homey und alle sechs lassen sich da auch einbinden.
00:10:18: aber das führt jetzt zu weit.
00:10:20: Kommen wir lieber noch mal genauer zu den einzelnen Thermostaten.
00:10:23: Das Switch-Bot hat ein kompaktes Gehäuse, es ist klar gestaltet.
00:10:27: Man könnte das auch ein bisschen schmucklos nennen vielleicht.
00:10:31: Das Drehrad wackelt leicht und wenn man das ganze Gehäuse nach links dreht dann hat man es schnell versehen nicht geöffnet.
00:10:39: Das braucht man um die Batterien zu wechseln aufzusetzen.
00:10:44: Per Bluetooth kann sich das Thermostat mit einem externen Temperaturfühler koppeln, die kosten zehn Euro.
00:10:50: Alleine dafür würdet ihr also keinen Hub benötigen.
00:10:54: Den Hub braucht Ihr aber wenn Ihr das Thermostart von außerhalb der Wohnung steuern wollt.
00:10:58: Die günstigste Variante ist der Hub Mini für dreißig Euro und der Hub II mit Temperaturmessung und Anzeige und ein paar Knöpfchen für fünfzig Euro wäre eigentlich auch eine spannende Wahl.
00:11:10: Uns ist es aber nicht gelungen den im Thermostat als externen Temperaturfühler anzumelden.
00:11:16: Wir wissen auch nicht, warum.
00:11:18: Von daher wäre der Hub Mini doch die günstigere Variante.
00:11:21: Die Bluetooth Reichweite war wie befürchtet nicht so dolle.
00:11:24: wir haben im Test durch zwei Betonwände hindurch keine zuverlässige Verbindung hingekriegt.
00:11:30: Vielleicht braucht ihr in eurer Wohnung also mehrere Hubs und alles abzudecken.
00:11:34: Was eine schöne Alternative ist, in einigen Switch-Bottgeräten ist ein Bluetooth-Repeater eingebaut der funktioniert also auch um die Heizkörperdemonstrate die weiter weg sind anzubinden.
00:11:45: das Ganze ist ein selbst konfigurierendes Mesh und funktionierte bei uns im Test echt gut.
00:11:50: Eingebaut ist so ein Bluetooth Repeater beispielsweise in die Relais und in die Schaltsteckdosen.
00:11:55: Die App bietet eine übersichtliche Anleitung, wie ihr das Thermostat montiert und kalibriert.
00:12:00: Allerdings ist sie teilweise etwas unübersichtlich.
00:12:03: Ihr müsst euch da ein bisschen reinfuchsen.
00:12:05: Beispielsweise kann man die Zeitpläne nicht besonders flexibel einstellen.
00:12:09: Das TP-Ling Thermostat ist ein bisschen größer als der Switchpot und wirkt nicht ganz so elegant.
00:12:13: Der Batteriedeckel an der Vorderseite ist ein bißchen fummlich zu öffnen Und man muss die Batterien dann nach vorne rausnehmen, sodass man nochmal ein paar Zentimeter mehr Platz braucht.
00:12:24: Anders als beim Switchboard lässt sich das Display um einiesig Grad drehen, noch schöner wäre natürlich um neunzig Grad.
00:12:31: Die App ist einigermaßen übersichtlich.
00:12:33: oben rechts findet ihr die Einstellungen dort fehlen aber die Zeitpläne.
00:12:37: Die findet ihr vom Hauptfenster aus unter smarte Steuerung etwas unerwartet.
00:12:43: Ihr könnt die Zeit Pläne sehr flexibel einstellen Aber auf einem kleinen Display ist es ganz schön fummelig geraten.
00:12:50: Das Thermostat beherrscht von sich aus keine Fensteroffenerkennung, sondern benötigt dazu einen externen Sensor.
00:12:56: Den ihr eben an Fenstern oder Türen anbringt.
00:12:59: Der kostet einzeln etwa fünfzehn Euro und seltsamerweise ist er aus einer anderen Baureihe so dass hier vom TP-Link die Tapo App braucht.
00:13:08: Ihr müsst also mit zwei Apps handieren!
00:13:10: Das Aquarautermostat ist auch ganz schick und schlicht.
00:13:13: Das Display kann man in der App um hundert-achtzig Grad drehen.
00:13:16: Endlich für das Switch-Bot, wenn man das Gehäuse nach links dreht öffnet man es dabei leicht versehentlich.
00:13:22: Kriegt es aber etwas einfacher wieder geschlossen?
00:13:25: Die App ist recht umfangreich, aber nicht allzu übersichtlich.
00:13:28: Und schon beim Ersteinrichten des Thermostarts muss man ganz schön viele Angaben machen und dann findet man die Einstellung ein bisschen wild verteilt und dabei auch unerklärte Punkte wie Gerätheizung.
00:13:40: Aquara bietet viel Smart Home-Geräte und letztlich sogar ganz günstige Hubs.
00:13:45: da kann man große Systeme mit aufbauen.
00:13:47: Zumindest mit unserem Hub M-III konnte man ohne Internet allerdings nichts anfangen, zwar gab es in den Einstellungen einen langen Direktzugriff.
00:13:56: Allerdings konnte man dann nix machen.
00:13:58: Man konnte bei den Thermostaten noch nicht mal die Temperatur ändern.
00:14:01: Eine Gruppenverwaltung fürs Geofence war als Beta Version verfügbar und bei uns funktionierte das aber nicht.
00:14:07: Das Tato Thermostat ist vielleicht das schickste im ganzen Test.
00:14:10: Das Gewinne kommt aus der Seite raus so dass ihr das ganze Gehäuse in die gewünschte Richtung drehen könnt und das Display immer gut ablesen zu können.
00:14:18: Das ist sowieso ein super großes Display, und es lässt sich in neunzig Grad Schritten drehen.
00:14:24: Die App ist einerseits übersichtlich unschön bunt andererseits muss man sich daran gewöhnen wie die Einstellungen verteilt sind.
00:14:31: Einiges findet ihr beim jeweiligen Thermostat, anderes findet ihr im Raum noch mal anderes in den Raum Einstellung für die gesamte App einzustellen.
00:14:42: Alles ist aber auch per Browser zugänglich, da sind sie die Einzigen im Test.
00:14:46: Ihr kriegt dann eine ähnliche Oberfläche und müsst nicht immer das Handy rauskramen.
00:14:51: Das Bosch Thermostat steckt in einem großen und schicken Gehäuse, das vorne eine Wippel statt dem Drehrad hat.
00:14:58: Und dahinter eine helle LED und ein großes Display.
00:15:01: Das ist auch in der App um hundred-achtzig Grad drehbar.
00:15:03: außerdem kann man die Abschaltzeit und sogar die Helligkeit einstellen.
00:15:08: Das auffällige Gehauese, die helle lede und das große display sind ein bisschen auffälle dafür dass das Thermostat das Heizen ja eigentlich ein bisschen einfacher machen soll und verstecken soll.
00:15:19: In der App kann man einstellen, ob der Bosch Hub von außen erreichbar ist oder nicht.
00:15:24: Er ist offline voll funktionsfähig und braucht zum Einrichten noch nicht Manklautkonto.
00:15:30: Die App selber ist allerdings ein bisschen unübersichtlich.
00:15:32: Manchmal findet man die Optionen mit Wischen.
00:15:34: Manche sind in zweistufig erreichbaren Einstellungsmenüs versteckt.
00:15:39: Sie hat aber sehr ausführliche Montageanleitungen für das Thermostat und auch beispielsweise für die Fensterkontakte.
00:15:45: Das Formatic Thermostat ist das größte mit zugleich dem kleinsten Display, dadurch wirkt es klobiger als es eigentlich ist.
00:15:52: Das ist ein E-Ink-Display was man im Dunkeln überhaupt nicht ablesen kann.
00:15:56: in der App ist es um hundred und achtzig Grad drehbar.
00:15:59: Wir hatten zum Test den Autarken Hub also die Home Control Unit für ungefähr dreihundert Euro.
00:16:05: Sie hat WLAN und LAN eingebaut und sie kann sogar als Access Point dienen.
00:16:08: Sie braucht ungefähr drei watt Strom das sind so fünf bis zehn Euro Strom kosten im Jahr minimal mehr als die anderen Hubs, die lagen so knapp unter zwei Watt.
00:16:17: Per Browser ist die Home Control Unit zwar erreichbar aber da hat man nur eine komplexe Konfigurationsoberfläche keine Steuerungsmöglichkeiten.
00:16:27: das Smart Home zu steuern geht also nur in der App.
00:16:30: Die App ist komplex und anfangs ganz schön unübersichtlich.
00:16:33: Alles teilt sich auf drei, vier Einstellungsmenüs auf.
00:16:37: Und an der Stelle wo man einen Zeitplan wählt kann man ihn nicht ändern und an der stelle wo man ein Zeitplan ändert kann man dann keinen auswählen.
00:16:46: Zum Fazit, wenn ihr nur einen einzelnen Heizkörper automatisieren wollt dann ist so ein billig Ding aus dem Baumarkt für zwanzig Euro genau das Richtige.
00:16:55: Wenn ihr ein bisschen mehr Komfort haben wollt und vor allem eure Heizung von außen erreichen wollt, dann ist es so ein smartes Thermostat.
00:17:01: aber das was ihr haben wollt die beiden Billigen für dreißig Euro schlagen sich da überraschend gut!
00:17:07: Die können eigentlich alles was man braucht.
00:17:10: Allein fürs Heizen ist das TP-Link System gut geeignet, weil der Hub sehr billig und eine hohe Reichweite hat.
00:17:15: Auch wenn ihr manchmal zwei Apps braucht und es nicht ganz so viel Zubehör gibt.
00:17:20: Zwitsport bietet sich an, wenn ihr ein komplexes Smart Home aufbauen wollt.
00:17:23: Es gibt viele Geräte und Zubehöre und alles ist toll integriert.
00:17:27: Und untereinander meshfähig.
00:17:29: Allein zum Heizen des Zwitsports nicht so gut, weil die Thermostarte nur Bluetooth haben und ihr mit einem Hub eben möglicherweise nicht die ganze Wohnung abgedeckt kriegt.
00:17:37: Die teuren Thermostate braucht ihr eigentlich nur, wenn ihr eine spezielle Anforderung habt.
00:17:41: Wenn euch Metta zum Beispiel reicht zum Steuern dann ist Aquara ein sehr günstiger Einstieg und ihr spart euch den Hub!
00:17:48: Auch das Tatosystem ist interessant, wenn Ihr was mit Metta machen wollt.
00:17:52: Zudem es ist sehr gut integriert und bietet viele komfortable Möglichkeiten.
00:17:57: allerdings ist es mit dem Spanen nicht mehr so weit her auch weil ihr für einige Sachen das Monats-Abo braucht.
00:18:02: Das Bosch-System ist gut, wenn ihr schon mehr Smart Home Geräte von denen habt und wenn ihr auf die Offline Fähigkeiten wertlegt.
00:18:08: Allein zum Heizen lohnt es sich allerdings selten!
00:18:12: Das gleiche gilt für Homethic IP.
00:18:13: Alleins um Heizen ist das System Overkill.
00:18:16: Wenn ihr aber ein großes Smart Home System aufbauen wollt und wenn Ihr gerade mit der Home Control Unit auf die offline Fähigkeit Wert legt dann ist es vielleicht das richtige System.
00:18:27: Ja so weit dazu.
00:18:28: Smartes von letztes Heizen schon unter dreißig Euro Funktioniert!
00:18:32: Schreibt mal in die Kommentare, ob das für euch sinnvoll ist oder ob die Dinger immer noch zu teuer sind.
00:18:39: Vielen Dank fürs Zuschauen bis hier hinten.
00:18:41: wir würden uns über Like natürlich freuen.
00:18:43: und ein Abo hier neuer Kanal cd Phasenlage und hoffentlich dann bis zum nächsten Mal Tschüss.
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