Camper autark: Diese Möglichkeiten zur PV-Versorgung habt ihr
Shownotes
Solarmodule auf Camper, Wohnmobil und Wohnwagen erlauben autarkes Campen – aber die Technik dahinter ist weit komplexer als eine häusliche Solaranlage oder ein Balkonkraftwerk. Das Video erklärt die Grundlagen der Camper-Solartechnik: Akkus, Panels, Solarladeregler, Wechselrichter, Ladebooster, CI-Bus, und mehr.
Wir vergleichen diese Komplettlösungen mit der niederschwelligen Möglichkeit, einfach einen portablen Akku oder Solargenerator mitzunehmen: Wo liegen die Nachteile dieser Lösung und die Gefahren?
Wir führen die Leistungsaufnahme typischer Verbraucher auf wie Kühlschrank, Induktionshkochplatte und IT-Technik fürs mobile Büro: Notebook, Router, Drucker. So könnt ihr selbst abschätzen, welche Akkugröße ihr braucht.
► Hymer B1 Dhonau und Büttner Dometic https://www.hymerb1.de/ https://www.youtube.com/@hymerb1TV https://www.buettner-elektronik.de/home.html
► Artikel auf heise+ (Paywall): https://www.heise.de/ratgeber/Solarstrom-im-Campervan-So-einfach-und-guenstig-kann-es-gehen-11273051.html darin zwei DIY-Tipps: https://einpaarkreative.de/blog/vanbuild/strom-setup-im-wohnmobil/ https://schleeh.de/2022/12/01/solar-hausmodul-mit-400-watt-peak-auf-dem-wohnmobil-dach/
Weitere Artikel bei heise+ (Paywall): https://www.heise.de/tests/Sonne-tanken-Vier-Solargeneratoren-mit-230-Volt-Steckdose-im-Test-11310497.html https://www.heise.de/hintergrund/Mobiles-Homeoffice-Der-neue-Normalfall-bringt-ungeahnte-Freiheiten-6150240.html https://www.heise.de/hintergrund/Erfahrungsbericht-Campingbus-zum-mobilen-Buero-umfunktionieren-4715895.html https://www.heise.de/tests/Ueberall-Internet-Starlink-Mini-im-Test-9869053.html https://www.heise.de/tests/Mobiler-Tintendrucker-mit-Akku-im-Test-10441875.html
Redaktion: Jörg Wirtgen Kamera: Frank Koch
0:00 Intro 1:58 Akkus, Batterie, L5, AGM, LFP, LiFePO4, Laderegler 4:51 Solarpanels, Glasrahmenmodule, Dünnschichtmodule, Flatmodule 8:15 Solarladeregler, Wechselrichter, Netzumschaltung, 10:30 Ladebooster 11:13 Bussystem, CI-Bus 13:40 Mobile/Portable Solargeneratoren und Akkus, fehlende Schutzerde/FI-Schalter 15:32 Leistungsaufnahme typischer Verbraucher: Kühlschrank, Klimaanlage, Induktionsherd 16:54 Das mobile Büro: Notebook, Monitor, Router, Laser- und Tintenstrahldrucker 18:40 Outro
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Transkript anzeigen
00:00:00: Sonne und Camping das hängt ja zusammen.
00:00:02: Und dann kann man die Sonne auch direkt zur Stromerzeugung nutzen.
00:00:05: in diesem Video geht es um PV Anlagen für Wohnmobile, Camper und Wohnwagen.
00:00:11: Wir erklären euch die Grundlagen sagen was zu Akkugrößen, zur Wechselrichterleistung und wir sagen euch zu einigen elektrischen Geräten mit welcher Leistungsaufnahmen ihr rechnen müsst damit ihr so ein bisschen abschätzen könnt wie groß eure Akkus sein sollen.
00:00:23: Es geht dabei auch um induktionskochtplatten damit ja ohne Gas vielleicht aus kommt und wer mobil arbeiten will.
00:00:29: hier gucken uns auch ein paar IT-Geräte an.
00:00:32: In diesem Video findet ihr also Infos, wenn ihr euren Camper ausbauen wollt oder das eine Werkstatt erledigen lassen wollt.
00:00:37: Oder wenn ihr erstmal einen kleinen mobilen Akku ausprobieren wollt und schauen wollt wie weit kommt ihr damit?
00:00:42: Und natürlich auch wenn ihr euch einen neuen Camper kaufen wollt und wissen wollt was die fetten Brocken in der Preisliste alles zu bedeuten haben!
00:00:49: Ich habe mich für dieses Video in einem Artikel vom Heise Plus-Kollegen Clemens Gleichschlau gemacht, der über den Selbsteinbau und die kleinen Akkus gesprochen hat.
00:00:57: Und vor allem hab ich mich mit einem Experten für Wohnmobiltechnik und Solarer unterhalten nämlich Detlef Schulz von Büttner Dometic.
00:01:06: Das Gespräch und die meisten Aufnahmen haben wir im Hümerzentrum B.Eins an der Ruhr aufgezeichnet.
00:01:12: Der Angeschäftsführer Kai kenne ich zwar seit Schulzeiten und auch dem PR-Chef Frank, aber trotzdem ist in diesem Video nichts gesponsorten.
00:01:19: Nichts beeinflusst weder von Hümer Donau noch von Büttner Dometic.
00:01:23: Wenn ihr auf deren Webseite und YouTube Kanäle mal gucken wollt stelle ich euch unten rein!
00:01:28: Und jetzt viel Spaß mit dem Video!
00:01:30: Wenn man so ein Wohnmobil kauft was kann das schon?
00:01:33: Ja in der Regel erwergt nicht allzu viele.
00:01:36: die sind halt sehr grundmäßig ausgestattet d.h.
00:01:40: da ist eine Batterie drin Und auch ein Batterieladegerät drin und in der Regel auch einen Ladebooster, dass das zumindest während der Fahrt nachgeladen wird.
00:01:48: Aber das reicht meistens nicht dafür aus mal so ein klassisches langes Wochenende was wir es ja gerade hatten.
00:01:55: So drei vier Tage damit auch Tag stehen zu können.
00:01:58: Denn dafür ist die Batterie dann zu schwach eingebaut.
00:02:00: Ist meistens eine AGM-Standard Auto-Batterie mit sechsundneinzig Amperstunden.
00:02:05: ungefähr Fünfzig
00:02:06: Prozent davon sind nutzbar dieser Kapazität.
00:02:09: Danach fällt die Spannung der Zellen runter und dann schalten die Systeme im Fahrzeug schon ab, also das heißt ich habe irgendwo fünfzig Amperstunden nutzba.
00:02:17: Das ist nicht viel.
00:02:19: wenn ich so schon alleine ein bisschen Beleuchtung Wasserpumpe vielleicht bisgen Radio hören mal einen Handy über eine USB Steckdose laden möchte Dann hab' ich schon Grundverbrauch von zwanzig Amperestunden in der Regel pro Tag roundabout.
00:02:31: Das erste ist also sich nach einem stärkeren Akku umzugucken, das ist ja sogar dann wichtig wenn man keine Solar haben will sondern nur so per akku autark sein möchte.
00:02:40: Merkt man gerade auch ist so ein Trend dass die Leute umsetzen dass dann dreihundert vierhundert Amperstunden Batteriesysteme mittlerweile mal reinkommen.
00:02:48: Die Amper Stunden beziehen sich übrigens immer auf die Gleichstrom-Bordnetze der Camper die mit zwölf Volt laufen muss man also mit zwelfmal nehmen um auf die Wattstunden und Kilowattsstunden zu kommen.
00:02:58: Es gibt jetzt schon bei vielen Herstellern in der Sonderausstattungsliste die Möglichkeit auf Lithium umzurüsten, wo dann aber auch die Ladensysteme angepasst werden.
00:03:08: Wir sprechen immer von Lithium-Paterien und sind ja bei Lithium Eisenfossfahrt-Patterien weil die Legierung mit dem Eisenfosulfat einfach temperaturstabiler ist.
00:03:16: Die brennt nicht!
00:03:17: Die LFP Akkus kommen üblicherweise im gleichen Format wie die AGM Batterien, L-V heißt das.
00:03:23: Unter dem Fahrersitz werden sie bei vielen Modellen eingebaut und oft hat man da Platz für einen zweiten Akku.
00:03:28: Beim Einbau woanders sind aber auch andere Formate und entsprechend dann höhere Kapazitäten möglich.
00:03:33: Ich sage mal eine hundert Amperstunden Batterie.
00:03:36: es gibt Anbieter die verkaufen die für fünfhundert Euro zu einem Preisdiveau von tausend Euro.
00:03:42: so dazwischen bewegen sich die meisten.
00:03:44: Die Hundertfünfzig Ampere-Stunden Akkus kosten entsprechend ein bisschen mehr und auch solche mit einer Heizung drücken, dass man sie bei Frost laden kann.
00:03:51: Ganz mit den Preisen vom Balkonakustier deutlich unter dreieinhalb Euro pro eine Kilowattstunde gefallen sind darf man für diese Spezialakkus nicht rechnen.
00:04:00: Anderer Akkus einzubauen ist trotzdem keine gute Idee.
00:04:03: Man sollte schon darauf achten das gewisse Standards eingehalten werden beispielsweise ECE erzehn.
00:04:09: Das heißt, Geräte dieser Abprüfung nicht vorweisen können dürfen sie in einem Fahrzeug nicht verwendet werden.
00:04:16: Das führt nämlich sonst zum Elischen der Betriebserlaubnis.
00:04:19: Die
00:04:19: LFP-Akkus benötigen eine andere Ladekennlinie als die alten AGM Batterien also müsst ihr eure Ladetechnik daraufhin untersuchen.
00:04:27: für die Solarladerregler ist es einfach!
00:04:29: Die modernen Laderregel haben eigentlich alle schon auch eine Lithium-Kenninie so dass du dann die richtige Ladecharakteristik einstellen kannst.
00:04:35: Wer seine Ladetechnik nicht umbauen will, kann aber auch bei den Batterien noch mal schauen.
00:04:40: Es gibt Batterien die haben ihre Elektronik so weit aufgerüstet durch eine DC-DC Charger beispielsweise die dann eine fehlerhafte Ladekurve gerade bügeln.
00:04:51: So,
00:04:52: dann kommen wir zu den Panels.
00:04:53: Wie viel passt denn überhaupt aus so einem Wohnmobil?
00:04:55: Es hat sich herauskristallisiert dass im Schnitt die meisten Kunden so mit dreihundert Watt ungefähr auf den Fahrzeugen unterwegs sind.
00:05:04: natürlich gibt es auch noch viele größere Systeme auch bis tausend Watt und vielleicht auch noch ein Stück weit drüber.
00:05:12: Und dann wird's eigentlich eng weil der Platz am Ende ist an dem Fahrzeug
00:05:16: Vorzugsweise in dem Anglasrahmenmodule, die Camping-Ausstatter haben.
00:05:20: Damit man besser puzzeln kann verschiedene Größen im Angebot.
00:05:24: Fünfundsiebzig Watt, Hunderthundertfünfzig, Zweihundertwatt.
00:05:27: Man kann aber auch ein ganz normales Hausmodul obendrauf setzen wenn man es hinkriegt.
00:05:32: In der Regel wird so ein Modul mit einem Spoilerprofil auf dem Dach aufgeklebt Also Späulerprofil aufgekleben und mit dem Modul dann verschraubt Wenn einer einen Dachträger drauf hat vielleicht auf einem Kastenwagen oder auf dem VW-Bus oder sonstiges.
00:05:46: Da kann man natürlich auch so eine Rahmenmodule mit einem Dachträger montieren.
00:05:52: Für spezielle Fälle braucht man eine Alternative, die Dünnschicht oder Flatmodule.
00:05:57: Dann hast du wirklich zwei bis drei Millimeter Modulstärke nur und die werden auch direkt aufgetragen.
00:06:03: bei Aufbauhöhen also Fahrzeughöhen bis zu zwei Metern darfst du kein Glas Rahmenmodul aufbauen.
00:06:10: Die Dünnschichtmodule kommen auch auf den, aufstelle dich an meistens zum Einsatz.
00:06:14: Ja ja das geht!
00:06:15: Du musst dann natürlich so wärmer hier... Ich sag mal, wird vorne aufgestellt und dann musste die Kabelführung nach hinten runter.
00:06:21: Du hast da schon längere Kabelwege zu überbrücken?
00:06:25: Ein Nachteil haben die Dünnschichtmodule.
00:06:26: weil sie nämlich direkt aufgeklebt werden fehlt eine Hinterlüftung Und Sie können sich gerade im Sommer super aufheizen ob sixty Grad oder mehr.
00:06:33: und das geht auch Kosten der Effizienz.
00:06:35: mit gewissen technischen Maßnahmen kann man das so ein bisschen Eindämmen aber das geht wiederum auf die Kosten.
00:06:42: Sie haben auch einen schlechten Ruf aufgrund angeblich schlechter Erhaltbarkeit.
00:06:46: Die
00:06:46: sind oftmals nicht besonders langlebig, haben dadurch nicht immer den allerbesten Ruf weil der eine oder andere da vielleicht schon mal keine gute Erfahrungen mitgemacht hat ist aber auch dann so ein bisschen der Qualität auch geschuldet gewesen.
00:07:00: Aber trotzdem ganzen Fortschritte bei den Dünnschichtmodulen.
00:07:03: Wenn es erlaubt ist und es gibt keine Gründe dagegen Glasrahmen-Modul hat dann immer das beste Preisleistungsfeld.
00:07:10: Ein Problem tritt bei Dünnschicht- und Glasrahmenmodulen gleichermaßen auf, nämlich die Teilverschattung.
00:07:15: Das habt ihr gerade beim Camper viel häufiger als bei Dach oder Balkonanlagen, weil ihr da ganz selten die Kontrolle drüber habt wie Bäume oder Gebäude oder allein die Dachaufbauten ihre Schatten werfen.
00:07:26: Was dagegen hilft sind Module mit möglichst vielen Beipastioden.
00:07:29: Manchmal sind sie auch als Teilverschatungsresistent, als Multi-Zellmodule oder ähnlich bezeichnet die Bodule variabel zu befestigen, so dass man sie aus dem Schatten rausholen könnte oder auch aufstellen könnte.
00:07:40: So wie wir es im Thumbnail angedeutet haben das hat sich übrigens nicht bewährt.
00:07:44: Das würde natürlich bedeuten ich müsste am Fahrzeug sein und so im Schnitt alle zwei Stunden Mein Modul dem Sonnenverlauf wieder neu ausrichten, wer macht das?
00:07:53: Es gibt Leute die bauen sich mechanische Systeme.
00:07:55: Wir haben sowas ganz früher auch mal gehabt sind wieder vom Markt verschwunden.
00:07:59: selbst nachführende Systeme hat es auch schon gegeben sind auch wieder von mark verschwundet sind wieder jemand neues auf den Markt gekommen.
00:08:07: damit also in der Praxis hat sich einfach herausgestellt dass die horizontale Montage auf einem Fahrzeug im Moment einfach noch das praktischste ist.
00:08:16: Ein Solar-Laderegler braucht ihr natürlich auch.
00:08:18: Wie gesagt, die modernen beherrschen alle.
00:08:20: die Ladekennlinien der LFP Akkus und auch MPPTs zu den Solarpanels sind inzwischen Standard.
00:08:28: Spannender ist eigentlich schon die Frage nach dem Wechselrichter also nach eurer Zw-Dreißig Volt Stromversorgung.
00:08:34: Und da gibt es dann natürlich auch jeweils die passenden Wechselrichter dazu.
00:08:37: Kleinstwechselrichter, um die elektrische Zahnbürste zu lernen oder ein Notebook zu betreiben bis hin zur großen Wechselrechter an dreitausend Watt um vielleicht zwei elektrischen Geräte parallel und eine große Klimaanlage mit laufen lassen zu können.
00:08:55: Die einfachen Wechselrichter bauen euch gar kein komplettes Zweihundertdreißig Volt-Bordnetz auf, sondern sie haben erst mal nur eine Schukosteckdose und oft auch keine Netzumschaltung.
00:09:04: Ohne Netzumschaltungen heißt damit kann ich nur eine definierte Steckdase im Fahrzeug mitbetreiben.
00:09:11: Es gibt auch Geräte mit integriertem Netzumschaltung.
00:09:15: die kannst du dann auch in einem Bordnetzsystem einspeisen dass du alle Steckdosen bedienen kannst.
00:09:21: Unterschied ist folgender, der muss erkennen wenn von außen jemand Landstrom einspeist dann muss er wegschalten.
00:09:27: So ein Gerät wo ich eine Steck Dose definiert versorge ist natürlich einfacher von der Installation her.
00:09:33: und natürlich bei allen anderen Fahrzeugen wo vier fünf sechs Schukosteckdose im Fahrzeug verteilt sind die ich dann versorgen möchte kommt dann natürlich noch ein bisschen was hinzu dann will ja noch zusätzlichen Personenschutzschalter einbauen darf jetzt über den Wechselrichter beispielsweise nicht das Sport-Eigene-Ladegerät versorgen und auch nicht die Zweihundertdreißig Wolf Funktionen eines Absorberkühlschranks mitbetreiben.
00:09:56: Bei den großen Wechselrichtern stellt sich aber noch die Frage nach der Leistung.
00:10:00: Vom Paarjahn haben wir noch gesagt, Sechs-hundert-Wattwechselrichter reicht, um zwei E-Bike Akkus zu bedienen.
00:10:06: Da würde ich jetzt schon eher den tausend Wattwechsel Richter empfehlen wenn du zwei E Bike Akkus gleichzeitig laden möchtest.
00:10:12: Einfach zu gucken wie viel Watt die Geräte brauchen reicht übrigens nicht immer sondern man muss auch die Anlaufströme im Blick behalten.
00:10:19: Aber auch in der Espresso Maschine da steht dann meistens was von vierzehnundfünfzig Watt drauf kann.
00:10:24: ich nur empfehle nehmt keinen Tausend Fünfhundertwattwechselrechter bitte die nächstgrößere Nummer nehmen.
00:10:30: Kommen wir kurz zum Ladebooster.
00:10:32: Früher war das eher eine Hilfe, damit aus dem Motor sich der Akku laden kann.
00:10:35: Mit einer
00:10:35: Liezombatterie ist es dann ein Ladestrom-Begrenzer und wenn eine Liezobatterie mit Maximum Hundertfünfzig Ampere auch laden könntes, dann würde die das, wenn die Lichtmaschine das liefert, auch anfordern?
00:10:48: Damit sind dann Schäden vorprogrammiert am Fahrzeug.
00:10:50: Die Lade Booster gibt's in unterschiedlichen Leistungsstufen vierzig, sechzig, achtzig Amper beispielsweise.
00:10:56: Wenn ihr während der Fahrt einen Kühlschrank laufen lasst dann sollte der aber auch nicht zu klein bemessen sein.
00:11:02: Viele Hersteller arbeiten mit einer fünfundundzwanzigampere Ladebooster, da kann es dir passieren dass du mit einer entladeneren Batterie ankommst als losgefahren bist?
00:11:13: Auch über das Bussystem nachzudenken also wo alle Informationen zu Akkustand und Batterieladung und sowas zusammenlaufen hat seine Berechtigung.
00:11:21: beim Neukauf habt ihr natürlich ein Bussystem drin mit dem alles direkt funktioniert.
00:11:25: spannender ist es bei Nachrüstungen.
00:11:27: In viele modernere Fahrzeuge ist schon etwas eingebaut.
00:11:29: Meistens ein herrsteller spezifisches System auf Basis des CI-Bus, des Caravan Industriebus.
00:11:36: In dem Fahrzeug wo wir hier drin sitzen haben wir die Hühner SCU.
00:11:39: Da können dann dementsprechend die elektrischen Komfortverbraucher gesteuert oder überwacht werden, darüber hinaus aber halt auch noch wie Frischwasser ab Wasser tanken.
00:11:50: Da hast du ein zentrales System mit dem Du dann zum Teil also auch ortsunabhängig das Fahrzeug überwachen kannst.
00:11:57: Als so richtig Hersteller übergreifende Busse funktionieren diese CI-Derivate allerdings nicht.
00:12:03: Der Kunde möchte dann aber das oder dies, oder das oder jenes eingebaut haben und dann ist es nicht immer unbedingt sofort einzubinden.
00:12:11: also jeder der hier so ein Bussystem in einem Fahrzeug einbaut hätte grundsätzlich die Möglichkeit auf dieses Protokoll was wir da frei geben zurück zu greifen und dass hier in seinem das System reizugeben.
00:12:24: Theoretisch wäre das so möglich, aber ich kann es natürlich auch ein bisschen verstehen.
00:12:34: Wollst du jetzt fünf unterschiedliche Klimaanlagenhersteller berücksichtigen?
00:12:38: Wolltest du zwanzig unterschiedliche Batterielieferanten, dreißig unterschiedlich Solarlieferannten und so weiter?
00:12:46: Manche Fremdgeräte kann man problemlos einbinden, bei anderen verliert man die Gewährleistung des Fahrzeugherstellers und noch andere führen sogar zu Fehlfunktionen.
00:12:54: Ja, ihr habt dann prinzipiell zwei Möglichkeiten.
00:12:57: Die gleichen stehen euch auch zur Verfügung wenn ihr ein Wohnmobil ganz ohne so ein Infosystem habt.
00:13:02: Ihr könnt dann entweder die neuen Geräte nur direkt per Bluetooth beispielsweise steuern je nach Gerät gibt es da Möglichkeiten und dann über die App und anders geht das dann eben nicht oder ihr findet einen Hersteller der ein Eignis Bus System anbietet um seine Wechselrichter und Code zu steueren.
00:13:15: Dann integriert ihr das in euer Fahrzeug und schaut mal was ihr noch an weiteren Möglichkeiten darüber dann findet.
00:13:21: Aber bevor ich hier jetzt in zu viele Details für Selbstausbauer abgleite, da gibt es ja ganze YouTube-Kanäle zu.
00:13:27: Was kann ich euch dann einem Video schon relevantes zu beitragen?
00:13:30: Schreibt vielleicht in die Kommentare mal unten rein wenn ihr einen schönen Do It Yourself Kanal kennt der euch weiter geholfen hat!
00:13:36: Ich setze euch zwei Tipps aus dem Artikel von Clemens gleich unten rein.
00:13:41: Gucken wir jetzt lieber einmal auf eine andere Idee aus Clemens Artikel nämlich was ihr mit diesen mobilen Akkus oder mobilen Solargeneratoren machen könnt.
00:13:50: Die haben so eine Schukosteckdose.
00:14:01: Das reicht dann sogar für einen Induktionskochfeld.
00:14:03: Viele haben USB-Buchsen um Geräte zu laden und ihr könnt sie allesamt über eine Schuko-Steckdosis laden, meistens aus einem zwölf Volt Boardnetz und die mit einem Solargenerator drin eben auch noch aus Solarpanels.
00:14:16: Ihr spart euch damit also diese ganzen komplizierten Überlegungen zum Umbau.
00:14:20: Ihr nehmt den einfach, findet irgendwo einen Platz in eurem Camper und schon habt ihr da eure Schukosteckdose.
00:14:26: Ihr müsst euch aber auch der Nachteil bewusst sein!
00:14:29: Das laden mit den externen Solarpanels beispielsweise.
00:14:31: Ihr musst dazu die Panels und den Generator draußen stehen lassen was über ein Tag nicht immer gut ist und ihr könnt während der Fahrt halt nicht laden sondern nur wenn ihr auf dem Platz seid.
00:14:41: Und dann, während der Fahrt dürft ihr so einen Akku nicht betreiben.
00:14:44: Da darf also nichts eingestöpseln sein.
00:14:46: Größtes Problem ist aber die fehlende Schutzerde.
00:14:49: Schon mehrere Geräte über eine Steckdose-Eiste zu betreiben hatten gewisses Risiko und erst recht ist es nicht ratsam den ganzen Camper über dessen Außensteckdase aus dem Akku zu versorgen.
00:15:01: Damit funktioniert kein Fi-Schutzschalter im Fahrzeug weil der Erde fehlt.
00:15:06: da sind wir wieder bei VDE Norm und Co.
00:15:08: Ist keine ganz saubere Lösung.
00:15:10: Wenn ihr das nur in Notfällen macht und wenn alle Beteiligten genauer Bescheid wissen, wo das Risiko liegt, kann man es vielleicht mal dulden.
00:15:18: Aber im Allgemeinen solltet ihr Geräte nur direkt in der Schukosteckdose dieser Akkus betreiben!
00:15:23: Wenn euch die Risiken aber bewusst sind dann ist das eine super günstige und sehr niederschwellige Lösung.
00:15:29: euren Camper mit Ja.
00:15:32: und dann gucken wir doch zum Schluss nochmal auf die Leistungsaufnahme von so ein paar Geräten.
00:15:36: Der Kühlschrank, die ganze Diskussion ab.
00:15:38: sauber versus Kompressor kann man auch ganze Videos zu füllen So wie ich es verstanden habe, die absauber brauchen so viel Strom dass man sie lieber gar nicht über einen Akku laufen lassen sollte.
00:15:48: Bei einem Neukauf scheint ein Kompresorkühlschrank empfehlenswert zu sein.
00:15:51: Die gibt's auch in zwölf Volt Varianten, die brauchen so forty fünf Watt Laufen vielleicht zehn Stunden am Tag das sind dann vierhundertfünfzig Wattstunden.
00:15:59: Hardtrockner kosten so hundertfünfzig Wattstunden pro Frisur ungefähr.
00:16:04: Wasserkocher brauchen vielleicht zweitausend Watt und brauchen drei Minuten für ein Liter, das sind dann ungefähr Hundertwattstunde.
00:16:10: Ein E-Bike Akku braucht so sechshundert Watt Stunden ungefähr bis er voll ist.
00:16:14: Klimaanlagen, die ziehen vielleicht ein Kilowatt vielleicht ein bisschen drunter und wie lange sie laufen lässt müsst ihr halt selber natürlich überlegen.
00:16:21: Vielleicht aber auch tagsüber wenn ihr euren Hund da mal für ein paar Stunden drin lassen müsst.
00:16:25: Die Induktionskochtplatte interessant, wenn ihr ganz von Gas vielleicht weg wollt!
00:16:30: Die ziehen maximal so zwei bis drei Komma sechs Kilo Watt je nach Ausführung und Sie brauchen dann weil sie nicht immer mit Full Power laufen Null Komma acht bis eins Komma zwei Kilowatts Stunden pro Stunde.
00:16:40: Ein Liter Wasser kriegt dann in vier bis fünf Minuten damit hin.
00:16:43: Das sind hundertzwanzig Wattstunden, einen ganzen Pott mit vier Litern zum Kochen zu bringen dauert vielleicht fünfzehn Minuten und Nudeln durchkochen kostet vielleicht dreißig Minuten und damit ungefähr eine Kilowattstunde.
00:16:54: Das mobile Büro schaut vor allem, dass ihr möglichst wenig Netzteile braucht um die doppelten Wandlungsverluste zu vermeiden.
00:17:01: Guckt also das hier möglichst viele Geräte über USB laden könnt, über USB-C vielleicht und schaut das hier.
00:17:07: ein schönes zwölf Volt USB Ladegerät integriert irgendwo.
00:17:12: Notebooks brauchen dann vielleicht fünf bis fünfzehn Watt im normal Betrieb unter hoher Last, vielleicht auch mal zwanzig, fünfzig oder gar hundert Watt für ein paar Minuten.
00:17:20: Wenn ihr einen externen Monitor haben wollt, es gibt welche die ihr direkt per USB-C anschließend mit Strom versorgen könnt.
00:17:26: Die brauchen natürlich besonders wenig.
00:17:28: Standardmonitore dann mit Netzteil liegen so bei zwanzig bis fünfzig Watt je nach Größe.
00:17:34: Mobilrouter für FünfG Internet und euer WLAN liegen sobei zehn bis zwanzich Watt.
00:17:39: Ein bisschen sparsamer sind wohl welche mit zwölf Volt.
00:17:42: Anschluster gibt's ein paar spezielle.
00:17:44: Wenn ihr Satelliteninternet haben wollt der Starlink Mini liegt so bei fünfzehn bis fünftvierzig Watt.
00:17:50: Ein Tintenstrahl-Drucker braucht beim Drucken vielleicht fünfzehn bis zwanzig Watt.
00:17:54: Er braucht aber auch so zwei bis fünf Watt im Standby, das solltet ihr also dann immer ausschalten und denkt aber dran, dass am Gerät auszuschalten damit der Kopf in die Parkposition gehen kann sonst kann es da Beschädigung und eingetrocknete Tinte geben.
00:18:08: Wir haben in CT mal einen mobilen Tintensstrahldrucker mit Akku und Laden über USB C getestet.
00:18:13: Klang interessant.
00:18:15: Laserdrucker sind ein Problem, schon beim Drucken brauchen sie ca.
00:18:18: um das Aufheizen des Toners beim Einschalten und der Trommel kann schon mal zwei Kilowatt ziehen.
00:18:24: Das muss der Wechselrichter erst einmal hergeben.
00:18:26: und die Sicherung.
00:18:27: Ja was fehlt noch?
00:18:29: Ach ja Handy und Tablet sind eigentlich zu vernachlässigen.
00:18:32: Heizen geht so wie ich es verstanden habe eigentlich eh nur über Diesel oder Gas und mehr fällt mir nicht mehr ein.
00:18:39: Vielen Dank fürs Zuschauen bis hier hinten und über ein Abo würden wir uns sehr freuen wenn euch das in eurer Entscheidung ein bisschen weiter geholfen hat wie ihr mit dem Camper vorangeht.
00:18:48: Und dann hoffentlich bis zum nächsten Video, tschüss!
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